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UNSERE
SONDERAUSSTELLUNGEN

DU HEXE!
OPFER UND IHRE HÄSCHER

24. MÄR - 4. SEP 2022

Hexenverfolgung ist kein dunkles Kapitel aus dem Mittelalter, noch heute werden Menschen als "Hexen" verfolgt und ermordet.
In der Frühen Neuzeit war das kurkölnische Sauerland ein Zentrum der europäischen Hexenverfolgung. Allein im Amt Balve wurden innerhalb von zwei Jahren etwa 300 Menschen hingerichtet. Wie gelang es "Hexenjägern" wie Ferdinand von Bayern und Heinrich von Schultheiß, so viele Prozesse zu veranlassen?

In der großen Sonderausstellung werden die Ursachen und Hintergründe für Hexenverfolgungen dargestellt. Konkrete Schicksale führen dem Besucher das Ausmaß des Schreckens vor Augen. Gleichzeitig wird der Blick in die Gegenwart gerichtet und der Vergleich mit der historischen Hexenverfolgung in unserer Region gezogen.

Die Ausstellung wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert.

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ESCAPE ROOM

IN DER SONDERAUSSTELLUNG

Finden Sie in unserem Escape Room in 60 Minuten die versteckten Beweisdokumente des Hexenkommissars, um eine unschuldige Frau vor der Hexenverfolgung zu retten. 

Der in die Ausstellung "DU HEXE! Opfer und ihre Häscher" integrierte Raum bietet Kleingruppen bis sechs Personen die Gelegenheit, sich spielerisch intensiv und vertiefend mit der Geschichte der Hexenverfolgung in Westfalen zu beschäftigen.

Der Eintritt zum Escape Room kostet 12 € pro Person, darin enthalten ist auch der Besuch der Ausstellung. Bei Buchung mit sechs Personen ist die sechste Person kostenlos.

Buchen Sie hier vorab ein Zeitfenster für Ihren Besuch im Escape Room:

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DER WALD

SONDERAUSSTELLUNG 2023

2023 widmen wir eine Ausstellung der Wirtschafts- und Kulturgeschichte des Waldes. Mit diesem Thema fragen wir uns, inwiefern der Wald im Sauerland Lebensgrundlage und natürliche Ressourcen für die Menschen der Region lieferte, auf wie vielfältige Weise sie ihn nutzen und welche Geschichten und kulturellen Anregungen er ihnen lieferte. Schließlich stellt sich die Frage, wie der Wald heute aussieht, welche Auswirkung er auf aktuelle Fragen des Klimawandels hat, wie sich seine Nutzung und Bedeutung dahingehend verändern und wie Südwestfalen im globalen Kontext steht.

Parallel dazu wird in einem der drei Ausstellungsräume ein wechselndes Begleitprogramm aus Veranstaltungen, Vermittlungsangeboten sowie kleinen Kunst- und Ausstellungsprojekten gezeigt.

Mit Partnern aus der Kulturregion Sauerland entsteht an verschiedenen Standorten ein erlebnisorientiertes Begleitprogramm, das jeweils historische und aktuelle Fragen verbindet. Zudem wird das Sauerland-Museum Spielort des Kunstprojekts "Brotbaumregime" von Theresa Kampmeier, das im gleichen Jahr einen künstlerischen Zugang zu aktuellen Fragen der Klimapolitik und der Forstwirtschaft sucht.

VERGANGENE AUSSTELLUNGEN

IM WESTEN VIEL NEUES

19. SEP 2021 - 23. JAN 2022

Stand mit August Macke 2019 ein einzelner Künstler im Mittelpunkt, so rückte mit derAusstellung "Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus" die Vielfalt des Expressionismus im Rheinland und in Westfalen in den Fokus und damit der Westen als ein wichtiges künstlerisches Zentrum neben Berlin und München.

"Im Westen viel Neues" konzentrierte sich auf die unterschiedlichen Ausprägungen der modernen Bewegung zwischen etwa 1908 und 1928 in dieser Region. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Druckgrafiken sind dabei ebenso Teil der Schau wie Alltagsobjekte, Möbel, Architektur, Lyrik und Bühnenbilder und damit auf die Durchdringung von Kunst und Leben.

Die Ausstellung vereinte etwa 160 Exponate bekannter und unbekannter Persönlichkeiten, zeigt bekannte und unbekannte Werke. Unterschiedliche Themenfelder lassen das Neue und die Vielfalt des Expressionismus deutlich werden. Besucherinnen und Besucher werden mitgenommen auf eine Reise in eine lebendige Region an der Schwelle des 20. Jahrhunderts.

Aussstellungskuratorin: Dr. Ina Ewers-Schultz, Köln

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Kunst- und Kulturförderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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EISZEIT- LEBEN IM EXTREM

15. NOV 2020 - 25. JUL 2021

Die Sonderausstellung beschäftigte sich mit der letzten Eiszeit, die vor ungefähr 400.000 Jahren begann und vor 11.500 Jahren endete. Die durchschnittliche Jahrestemperatur lag bei fünf Grad unter null.  

Während dieser Zeit schoben sich von Skandinavien aus riesige Gletscher nach Süden vor und bedeckten auch weite Teile Nord- und Westdeutschlands mit Eis.

Das Klima der Eiszeit begünstigte vor allem das Überleben großer Säugetiere, da diese aufgrund des größeren Körpers Wärme besser speichern können als kleine Tiere. In der Ausstellung warteten Riesenhirsche, Steppenbisons, Wollnashörner und wollhaarige Mammuts auf die kleinen und großen Gäste. Das Wollhaarmammut mit seinem Kalb beeindruckte dabei vor allem durch seine Größe und zog Kinder und Erwachsene gleichermaßen in seinen Bann.

Ein absolutes Highlight der Ausstellung war das etwa 43.000 Jahre alte Skelett eines Mammutbullen, das 1910 bei Grabungen in einer Tongrube in Ahlen (Kreis Warendorf) gefunden wurde und sich heute im Besitz des Geomuseums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster befindet. Das aus etwa 220 Knochen bestehende Knochengerüst wiegt um die 500 Kilogramm. Es besitzt eine Länge von 5,50 Metern und eine Höhe von 3,25 Metern. Von den in Deutschland gefundenen sieben Mammutskeletten ist dies das am vollständigsten erhaltene.

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LIEBLINGSOBJEKTE

Entdecken Sie jetzt unsere Lieblingsobjekte der Ausstellung "Eiszeit - Leben im Extrem".

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