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Aktuelle Ausstellung

Eiszeit - Leben im Extrem

Am Sonntag, 25.07.2021, endet die Eiszeit in Arnsberg. An diesem Tag wird die Ausstellung „Eiszeit – Leben im Extrem“ letztmals zu sehen sein. Als Abschlussaktion haben sich das Museum und sein Förderverein etwas ganz besonderes ausgedacht: Neben dem ganztägigen Angebot, die museumspädagogischen Programme durchgehend im Museumspädagogik-Raum des Sauerland-Museums auszuprobieren, lädt der Förderverein des Sauerland-Museums jedes Kind, das die Ausstellung besucht, zu einer Kugel Eis im benachbarten Museums-Café auf dem Museumshof ein. Beim Eintritt erhält jedes Kind einen entsprechenden Gutschein, der nach Ausstellungs-Besuch und Bastelaktion dort zur Erfrischung eingelöst werden kann.

Zum Abschluss der Ausstellung können dabei alle, die es bisher verpasst haben, noch einmal alle Vermittlungsangebote ausprobieren. Das heißt: Basteln mit steinzeitlichen Materialien. Sowohl das Malen der Lieblintgstiere, das Fertigen von Höhlenmalereien auf Kratzpappe als auch das Ausprobieren eiszeitlicher Jagduntesilien stehen auf dem Programm.

Zurzeit gilt dabei Inzidenzstufe 0 – ohne Maskenpflicht oder andere Einschränkungen.

Kosten: geltender Museumseintrittspreis.

Flyer zur Ausstellung downloaden


LIEBLINGSOBJEKTE

Entdecken Sie jetzt unsere Lieblingsobjekte der Ausstellung "Eiszeit - Leben im Extrem".

Jetzt Lieblingsobjekte entdecken

Kommende Ausstellungen

Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus

19. September 2021 bis 23. Januar 2022

Stand mit August Macke 2019 ein einzelner Künstler im Mittelpunkt, so rücken nun die vielfältigen Facetten des Expressionismus im Rheinland und in Westfalen in den Fokus und damit der Westen als ein wichtiges künstlerische Zentrum neben Berlin und München.

"Im Westen viel Neues" konzentriert sich auf die unterschiedlichen Ausprägungen der modernen Bewegung zwischen etwa 1908 und 1925 in dieser Region. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Druckgrafiken sind dabei ebenso Teil der Schau wie Alltagsobjekte, Möbel, Architektur, Lyrik und Bühnenbilder und damit auf die Durchdringung von Kunst und Leben.

Waren die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg geprägt durch den Kampf um die Durchsetzung der Moderne gegen heftige Widerstände, so setzt sich der Expressionismus nach dem Krieg auf breiter Basis durch. Künstlerinnen und Künstler spiegeln in ihrer Kunst nun die Sehnsucht nach einer gerechten Gesellschaft im Hier und Jetzt.

Die Ausstellung vereint etwa 150 Exponate bekannter und unbekannter Persönlichkeiten, zeigt bekannte und unbekannte Werke. Unterschiedliche Themenfelder lassen das Neue und die Vielfalt des Expressionismus deutlich werden. Besucherinnen und Besucher werden mitgenommen auf eine Reise in eine lebendige Region an der Schwelle des 20. Jahrhunderts.

Dr. Ina Ewers-Schultz, Ausstellungskuratorin

Die Ausstellung wird im Rahmen der Kunst- und Kulturförderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Hexenverfolgung in Westfalen

20. März bis 4. September 2022

Hexenverfolgung ist kein dunkles Kapitel aus dem Mittelalter, noch heute werden Menschen als "Hexen" verfolgt und ermordet.
In der frühen Neuzeit war das kurkölnische Sauerland ein Zentrum der europäischen Hexenverfolgung. Allein im Amt Balve wurden innerhalb von zwei Jahren etwa 300 Menschen hingerichtet. Wie gelang es "Hexenjägern" wie Ferdinand von Bayern und Heinrich von Schultheiß, so viele Prozesse zu veranlassen?

In der großen Sonderausstellung werden die Ursachen und Hintergründe für Hexenverfolgungen dargestellt. Konkrete Schicksale führen dem Besucher das Ausmaß des Schreckens vor Augen. Gleichzeitig wird der Blick in die Gegenwart gerichtet und der Vergleich mit der historischen Hexenverfolgung in unserer Region gezogen.