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Unsere
Sonderausstellungen

Unsere neue Sonderausstellung "Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus" wird am Sonntag, den 19. September eröffnet. Ab 14 Uhr ist die Sonderausstellung für alle geöffnet.

Die Dauerausstellung ist auch vormittags ab 10 Uhr geöffnet.

Kommende Ausstellungen

Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus

19. September 2021 bis 23. Januar 2022

Stand mit August Macke 2019 ein einzelner Künstler im Mittelpunkt, so rücken nun die vielfältigen Facetten des Expressionismus im Rheinland und in Westfalen in den Fokus und damit der Westen als ein wichtiges künstlerische Zentrum neben Berlin und München.

"Im Westen viel Neues" konzentriert sich auf die unterschiedlichen Ausprägungen der modernen Bewegung zwischen etwa 1908 und 1928 in dieser Region. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Druckgrafiken sind dabei ebenso Teil der Schau wie Alltagsobjekte, Möbel, Architektur, Lyrik und Bühnenbilder und damit auf die Durchdringung von Kunst und Leben.

Waren die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg geprägt durch den Kampf um die Durchsetzung der Moderne gegen heftige Widerstände, so setzt sich der Expressionismus nach dem Krieg auf breiter Basis durch. Künstlerinnen und Künstler spiegeln in ihrer Kunst nun die Sehnsucht nach einer gerechten Gesellschaft im Hier und Jetzt.

Die Ausstellung vereint etwa 160 Exponate bekannter und unbekannter Persönlichkeiten, zeigt bekannte und unbekannte Werke. Unterschiedliche Themenfelder lassen das Neue und die Vielfalt des Expressionismus deutlich werden. Besucherinnen und Besucher werden mitgenommen auf eine Reise in eine lebendige Region an der Schwelle des 20. Jahrhunderts.

Dr. Ina Ewers-Schultz, Ausstellungskuratorin

Die Ausstellung wird im Rahmen der Kunst- und Kulturförderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Hexenverfolgung in Westfalen

24. März bis 4. September 2022

Hexenverfolgung ist kein dunkles Kapitel aus dem Mittelalter, noch heute werden Menschen als "Hexen" verfolgt und ermordet.
In der frühen Neuzeit war das kurkölnische Sauerland ein Zentrum der europäischen Hexenverfolgung. Allein im Amt Balve wurden innerhalb von zwei Jahren etwa 300 Menschen hingerichtet. Wie gelang es "Hexenjägern" wie Ferdinand von Bayern und Heinrich von Schultheiß, so viele Prozesse zu veranlassen?

In der großen Sonderausstellung werden die Ursachen und Hintergründe für Hexenverfolgungen dargestellt. Konkrete Schicksale führen dem Besucher das Ausmaß des Schreckens vor Augen. Gleichzeitig wird der Blick in die Gegenwart gerichtet und der Vergleich mit der historischen Hexenverfolgung in unserer Region gezogen.