Alle Museen auf einen Blick
Eine Übersicht aller Museen im Hochsauerlandkreis
Die großen und kleinen Museen der Museumslandschaft HSK freuen sich auf euren Besuch!
Geschichte hautnah erleben
Wusstet ihr schon, dass es im Hochsauerlandkreis über 30 spannende Museen und Ausstellungshäuser gibt? Erlebt bei einem Besuch die Geschichte unserer Region hautnah.
Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Unternehmt eine Reise ins Innere der Erde und erforscht die Geschichte des Bergbaus. Entdeckt, wie der Wintersport ins Sauerland kam. Sucht nach den Spuren der Textilindustrie oder genießt zeitgenössische Kunst und moderne Architektur.
Bei zahlreichen Handwerksvorführungen in den kleinen Heimatmuseen erfahrt ihr, wie der bäuerliche Alltag in den entlegenen Dörfern des Sauerlandes bis weit ins 20. Jahrhundert aussah.
Beim Drechseln, Brot backen oder Flachsbrechen lässt sich gemeinsam mit den Großeltern gut in Erinnerungen an vergangene Zeiten schwelgen.
Perfekte Umgebung für Museen
Viele Museen befnden sich in den malerischen Bergdörfern des Sauerlandes und laden zu einem Tagesausflug in die Natur ein.
Die Ausstellungen sind oft in denkmalgeschützten Gebäuden mit viel Geschichte untergebracht. Sie werden häufg von Ehrenamtlichen mit viel Engagement betreut.
Gemeinsam mit dem Sauerland-Museum in Arnsberg, dem Besucherbergwerk in Ramsbeck und dem Haus Hövener in Brilon bewahren die kleinen Museen das Kulturgedächtnis der Region.

Geschichtsmomente
Der Podcast von der Museumslandschaft HSK
Der Podcast „Geschichtsmomente“ widmet sich kulturhistorischen Themen aus dem Sauerland und geht spannenden Fragen aus vergangenen Zeiten auf den Grund. Mit unseren Experten aus der Museumslandschaft bleibt fast keine Frage unbeantwortet.
Die aktuelle Folge handelt von dem Friedensstifter und Priester Franz Stock. Er wurde 1904 in Neheim geboren und steht sinnbildlich für die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Seine Taten als Priester und Seelsorger in den Pariser Gefängnissen während des Zweiten Weltkrieges verhalfen viele zum Tode Verurteilten zum Seelenfrieden und dessen Familien zum letzten Abschied von ihren Liebsten. Während seiner Kriegsgefangenschaft bildete er viele Insassen zu Priestern aus, die anschließend in Deutschland den Frieden predigen sollten. Dafür erhielt er sogar die Ehrendoktorwürde. Gestorben ist er bereits im Alter von 43 Jahren im Pariser Krankenhaus, jedoch bleiben seine Taten unvergessen.
Neugierig geworden? Dann hört einfach mal rein, in die Geschichtsmomente des Sauerlandes! Ihr findet den Podcast auf Spotify, Amazon music, Deezer und Youtube.
Kulturschätzchen aus dem Hochsauerlandkreis
Ein Kulturschätzchen ist für viele ein besonders liebenswerter Gegenstand. Jedoch hebt die Rubrik vor allem kleine und unscheinbare Objekte aus den Museen der Region hervor, die eine wichtige und bedeutsame Geschichte zu erzählen haben.
Im September 1933 gründete die NSDAP die Spendeninitiative „Winterhilfswerk des deutschen Volkes“. Bis 1943 wurden regelmäßig Spenden gesammelt, um die Armut im Land zu bekämpfen. Mit den Geld- und Sachspenden unterstützte das Winterhilfswerk nicht nur hilfsbedürftige Familien, sondern entlastete gleichzeitig die Staatskasse im Bereich der Sozialleistungen. So konnte mehr Geld in die Wirtschaft und in die Rüstungsindustrie fließen. Die jüdische Bevölkerung sowie von der NSDAP als „behindert“ oder „asozial“ bezeichneten Menschen waren von dieser Unterstützung ausgeschlossen.
Die Spenden wurden bei Haus- und Straßensammelaktionen von der Hitlerjugend (HJ), dem Bund Deutscher Mädel (BDM) und der NS-Volkswohlfahrt (NSV) eingenommen. Im Gegenzug verteilten sie Sammelabzeichen als Belohnung und Anerkennung. Im Winter 1935/36 kamen über 31 Millionen Reichsmark zusammen.
Zur Aufbewahrung der Gelder wurden spezielle Spendendosen angefertigt, wie diese aus der Sammlung des Sauerland-Museums. Meist waren es rote Metalldosen mit dem Logo der NS-Volkswohlfahrt. Für das Sauerland war die Firma Wesco aus Neheim für die Produktion dieser Dosen zuständig.
Zur Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls des Volkes wurde von der NSDAP der Eintopfsonntag eingeführt, bei dem einmal im Monat statt einem Sonntagsbraten ein Eintopf auf den Tisch kommen sollte. Der Differenzbetrag wurde als Spende eingesammelt. Die NS-Volkswohlfahrt eröffnete an diesen Sonntagen öffentliche Ausgabestellen. Der erste Eintopfsonntag fand bereits am 1. Oktober 1933 statt.
Die rote Spendendose und verschiedene Abzeichen für erfolgte Spenden sowie Werbeplakate rund um Aktionen des Winterhilfswerks befinden sich in der Dauerausstellung des Sauerland-Museums in Arnsberg.

Kleider machen Leute? Leute machen Kleider!
Buchbares Vermittlungsprogramm für Museen im HSK
In diesem museumspädagogischen Programm begeben sich Schulklassen der Stufen 2 - 6 auf die Spuren des Textilgewerbes im Sauerland. Sie erleben, wie Kleidung vor 200 Jahren in unserer Region hergestellt wurde und wo die Unterschiede zur globalen Textilproduktion heute liegen. Die Klasse legt gemeinsam Hand an und vollzieht an historischen Geräten die mühsamen Arbeitsschritte der Flachsverarbeitung nach.
Das Programm lädt dazu ein, sich mit dem immateriellen Wert von Kleidung auseinanderzusetzen und eigene Konsumgewohnheiten zu hinterfragen. Es ist den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen angeglichen.
Impressionen
aus der Museumslandschaft









Aktuelle Veranstaltungen
7. November 2025 - 01. Februar 2026 | Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen Krippenausstellung “Bergmannsweihnacht”Das Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen zeigt in Kooperation mit dem 100. Jubiläum der Landesgemeinschaft der Krippenfreunde in Rheinland und Westfalen e. V. eine Krippenausstellung mit dem Themenschwerpunkt „Bergmannskrippen“. | mehr erfahren |
9. November 2025 - 25. Januar 2026 | Museum Haus Hövener, Brilon Sonderausstellung “Bäckerei und Metzgerei in Brilon und den Dörfern"Komm vorbei zur Meisterstunde am 09. November um 11 Uhr im Museum, Eintritt frei! | mehr erfahren |













