Willkommen

Das Sauerland-Museum heißt Sie herzlich willkommen!

In der reizvollen Altstadt Arnsbergs gelegen, stellt das Sauerland-Museum im geschichtsträchtigen Gebäude des Landsberger Hofes die vielfältige Geschichte des kurkölnischen Sauerlandes von den Anfängen bis in die Gegenwart dar. Zahlreiche Originalfunde aus der Balver Höhle, aber auch anschaulich gefertigte Modelle und Exponate lassen die spannende Geschichte dieses Landstriches wiederaufleben. Die Dauerausstellung wird durch thematisch wechselnde Sonderausstellungen ergänzt. Führungen, museumspädagogische Programme und Kindergeburtstage werden auf Anfrage gerne durchgeführt. Der Museumsbesuch findet im gemütlichen Museums-Café bei Kaffee und Kuchen einen schönen Ausklang.

Aktuelles aus dem Museum

Vom 23. März bis 24. August 2014 wird eine der grundlegendsten Fragen der Menschheit im Sauerland-Museum thematisiert: "Woher wir kommen - Die lange Entwicklung des Menschen". Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Entwicklungsschritte der menschlichen Evolution mit den verschiedenen Vormenschentypen. Umrahmt wird die Ausstellung von einem umfangreichen museumspädagogischen Programm.


Für die Dauer der Sonderausstellung "Woher wir kommen - Die lange Entwicklung des Menschen" ist in den Räumen des Erdgeschosses nicht die Dauerausstellung zum Thema "Mittelalter und frühe Neuzeit (bis ca. 1800)" zu sehen, da die Räumlichkeiten für die Sonderausstellung genutzt werden.

Eintrittspreise und weitere Termine finden Sie auf der Seite Besucherinfo.


Presseinformation des Hochsauerlandkreises zum Regionale Projekt Sauerland-Museum vom 14.03.2014:

Zweites Bodengutachten erfordert Umplanungen - Mehrkosten erhöhen Kreisanteil nicht
Für die Erweiterung des Sauerland-Museums zum Museums- und Kulturforum Südwestfalen sind nach Meinung der Architekten Bez+Kock Generalplaner aus Stuttgart Umplanungen notwendig, die zu zusätzlichen Kosten führen werden. Ursache dafür ist ein zweites Bodengutachten.
 
Das Architekturbüro hat nach der Auswertung des zweiten Bodengutachtens drei neue Planungsentwürfe vorgelegt. Die Kreisverwaltung, der externe Projektsteuerer und die Baukommission, die die Umplanungen am Dienstag, 11. März, diskutiert haben, haben sich für die Variante A ausgesprochen. Bei der Variante A bleibt es bei den drei Kuben (Ausstellungsraum, Multifunktionsraum und August-Macke-Saal), die Fläche verringert sich jedoch geringfügig um 28 Quadratmeter. Der Übergang vom Alt- zum Neubau soll an das dritte Untergeschoss des Altbaus angebunden werden, der Blick auf den Landsberger Hof wird dadurch nicht eingeschränkt. Der Aufzug im Altbau kann bei allen drei Varianten nicht mehr auf die Kellersohle der Ruhrstraße geführt werden. Für den Neubau ist ein zweiter Aufzug erforderlich.

Zu den Kosten: Die Erstellung der Baugrube wird rund 500.000 Euro teurer, da der Sicherungsaufwand aufgrund der neuen Erkenntnisse gesteigert werden muss. Weitere Kosten heben sich durch Einsparungen an anderer Stelle wieder auf. Mit den Umplanungskosten von 120.000 Euro ergeben sich bei der Variante A Mehrkosten von insgesamt 620.000 Euro.

Der Eigenanteil des Hochsauerlandkreises bei dem 12 Millionen Euro Regionale-Projekt bleibt mit 6,5 Millionen Euro trotz der Mehrkosten gleich. Zum Zeitpunkt des Kreistagbeschlusses im Juni 2013 wurde von einem Fördersatz des Landes NRW von 60 Prozent ausgegangen. Das Ministerium hat den Beitrag für die förderfähigen Kosten jedoch mit 70 Prozent festgelegt, da die Maßnahme als Fortsetzungsmaßnahme des in 2009 erfolgten Einstiegs in die Förderung des städtebaulichen Denkmalschutzes (Baumaßnahme "Blaues Haus") qualifiziert wurde. Daher hatte sich die Fördersumme für den Städtebau des Landes im Förderbescheid vom Dezember 2013 um 389.000 Euro erhöht. Weiterhin können 120.000 Euro bei der Neukonzeption und der Planung der neuen Ausstellung eingespart werden. Die verbleibende Lücke von 111.000 Euro kann durch die "Reserve für Unvorhergesehenes" aufgefangen werden, die für solche Zwecke extra in die Finanzplanung eingestellt worden ist.

Touristische Attraktionen in der Umgebung

Außerdem befinden sich zwei weitere touristische Attraktionen in unmittelbarer Nähe des Sauerland-Museums, im Herzen der mittelalterlichen Altstadt von Arnsberg: Die Sauerland-Waldroute führt direkt am Museum vorbei und der Ruhrtalradweg ist nur 300 m vom Museum entfernt. Weitere Infos hierzu, aber auch zu Übernachtungsmöglichkeiten und Veranstaltungen, gibt der Verkehrsverein Arnsberg.

Vernetzte Museumslandschaft

Die Museumslandschaft Hochsauerland ist eine Vernetzung musealer Einrichtungen und Projekte in der kulturell vielschichtigen Region Hochsauerland. Knapp fünfzig Museen, Heimatstuben, Erlebnisräume und Projekte haben sich zusammengeschlossen, um ihre Ausstellungen erlebnisreich zu präsentieren. Dabei reicht die Palette der Themen von Geschichte, Industrie, Handwerk und Landwirtschaft bis hin zu Kunst und Literatur oder Dorf- und Heimatkunde.
Die Museumslandschaft Hochsauerland nimmt Sie mit auf eine Reise in die Kulturlandschaft des Sauerlandes.

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